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von Kai Kemmling / am 31.07.2018 / in
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Die krassen Gegensätze lassen mich mit dem Kopf schütteln, zwischen ruhigem Ankerplätzchen und dem Wassersporttourismus, der an einen Hotelurlaub erinnert, mit der Badehandtuchmentalität, derer man sich bedient eine Strandliege in bester Lage zu bekommen.
Hier wird frühmorgens eine kleine Boje gesetzt, die den Ankerplatz freihalten soll.
Morgens dann ab Ca. 10:00 laufen alle Flotten aus und Motoren schnell zum auserkorenen nächsten Plätzchen um zu Ankern. Es geht zu wie in Holland auf dem
Prinses-Margriet-Kanal der Friesischen Autobahn,
bei der man einen dicken rechten Arm bekommt vom vielen Grüßen. Hier Grüßen sich übrigens nur Deutsche untereinander… warum, weiß ich nicht… Habe mich anfangs ziemlich lächerlich gemacht…

Als aufkreuzender Segler scheine ich hier ein Unikat zu sein, der bei 2 Windstärken schon mit einem Bootsspeed von 2-3 Kts zufrieden ist. Maximal vor dem Wind wird vielleicht die Genua ausgerollt. Mit Motorunterstützun selbstverständlich, sonst kommt man zu spät und die besten Plätze sind weg.
Ich habe den großen Luxus Zeit zu haben und obwohl ich mich über schnelles Segeln freue, genieße ich das langsame Aufkreuzen zwischen den Inseln. Manche Blicke der Skipper scheinen mitleidig, andere neidisch zu sein. Ob das schräg segeln nichts für die Mitsegler ist? Sind da andere Prioritäten?
Der riesen Vorteil ist, dass alle Motor betriebenen Boote mir ausweichen und sich so eine gewisse Lässigkeit breit macht.

von Kai Kemmling / am 28.07.2018 / in
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von Kai Kemmling / am 28.07.2018 / in
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von Kai Kemmling / am 27.07.2018 / in
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von Kai Kemmling / am 23.07.2018 / in
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von Kai Kemmling / am 21.07.2018 / in
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von Kai Kemmling / am 19.07.2018 / in
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